So schneidet man einen Ficus Ginseng Bonsai!

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Ein Ficus Ginseng Bonsai ist ein echter Blickfang, aber wie muss er eigentlich geschnitten werden, damit er auch wirklich ansprechend aussieht? Hier gibt es optimale Tipps für den Schnitt und die Pflege.

Den Ficus Ginseng als Bonsai schneiden

Der Ficus Ginseng hat eine hervorragende Schnittverträglichkeit, die dafür sorgt, dass er auch zu einem Bonsai geschnitten und somit in Form gebracht werden kann. Wenn die Pflanze sich in der Phase der Entwicklung befindet, dann müssen die Triebe an der Stelle, wo der gewünschte dicke Ast hin soll, nicht geschnitten werden. Soll der Bonsai in der Krone eine sehr starke Verzweigung aufweisen, dann sollte hier bereits früh geschnitten werden. Bestehen Äste, die fünf oder mehr Blätter haben, dann erfolgt die Kürzung auf bis zu einem Blatt.

Der Ficus Ginseng verfügt über ein Auge, das als Nodium bezeichnet wird. Dieses sollte für den Schnitt als Anhaltspunkt gesehen werden. Der Schnitt sollte frühestens 3 mm über diesem Auge gesetzt werden, damit das Wachstum nicht ins Stocken gerät. Hat der Ficus altes Holz, dann treibt er an dieser Stelle nicht mehr aus. Daher wird in jeder Anleitung empfohlen, den Ficus Bonsai regelmäßig zu schneiden.

Wenn bei dem Baum ein eher kräftiger Ast geschnitten werden soll, dann ist es empfehlenswert, damit auf die kalte Jahreszeit zu warten. In dieser Zeit hat der Ginseng seine Wachstumsphase und kann besser mit dem Schnitt umgehen.

Der Ficus Ginseng hat eine hervorragende Schnittverträglichkeit, die dafür sorgt, dass er auch zu einem Bonsai geschnitten und somit in Form gebracht werden kann.(#01)

Der Ficus Ginseng hat eine hervorragende Schnittverträglichkeit, die dafür sorgt, dass er auch zu einem Bonsai geschnitten und somit in Form gebracht werden kann.(#01)

Die richtige Pflege für den Ficus

Damit die Pflanze aber generell ein gutes Wachstum hat und gesund aussieht, braucht es die richtige Pflege. Es ist ein wenig Aufwand, den Ficus Ginseng zu pflegen, doch wer erst einmal in dem Zyklus drin ist, der wir viel Erfolg mit der Aufzucht haben. Die nachfolgenden Tipps helfen dabei, die Pflanze richtig zu betreuen:

  • Der Ficus Ginseng braucht einen Standort, an dem er ausreichend Licht bekommt.
  • Die direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da diese der Pflanze schaden kann.
  • Im Idealfall ist es nicht wärmer als 22 Grad und nicht kälter als 18 Grad Celsius.
  • Der Ficus verträgt generell keine Zugluft.
  • Als Erde sollte eine Mischung aus Bonsaierde, Sand und Lehm genutzt werden.
  • Durchlässiges und grobkörniges Substrat ist die beste Wahl.
  • Die Wässerung sollte nur mäßig und auch nur dann erfolgen, wenn das Substrat trocken ist.
  • Alle zwei Wochen braucht der Ficus flüssigen Dünger.
  • Pro Jahr ist es wichtig, die Erde wenigstens einmal zu wechseln.

 

Damit die Pflanze aber generell ein gutes Wachstum hat und gesund aussieht, braucht es die richtige Pflege. Es ist ein wenig Aufwand, den Ficus Ginseng zu pflegen, doch wer erst einmal in dem Zyklus drin ist, der wir viel Erfolg mit der Aufzucht haben. (#02)

Damit die Pflanze aber generell ein gutes Wachstum hat und gesund aussieht, braucht es die richtige Pflege. Es ist ein wenig Aufwand, den Ficus Ginseng zu pflegen, doch wer erst einmal in dem Zyklus drin ist, der wir viel Erfolg mit der Aufzucht haben. (#02)

 

Gerade in Bezug auf das Gießen gibt es einiges zu beachten. Die Wurzeln sind empfindlich und es ist wichtig, dass das Gießwasser nicht einfach willkürlich, sondern mit Bedacht ausgewählt wird. So ist Wasser aus der Leitung nicht zu empfehlen, da es relativ hart ist und es zur Bildung von Salzkrusten kommen kann. Besser ist es, Regenwasser zu nutzen, da dieses nur einen geringen Salzanteil hat. Wenn es nicht möglich ist, das Regenwasser zu sammeln, dann kann abgestandenes Wasser aus der Leitung genommen werden. Wichtig ist, dass erst gegossen wird, wenn die Oberfläche der Erde wirklich komplett trocken ist.


Bildnachweis:©Fotolia-Titelbild: Thierry Hoarau-#01:alessandrofara83 -#02:Sergey Yarochkin

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Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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