Obst & Beeren

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SQ-baeume-obst-beeren-1Obst & Beeren sind wichtiger Bestandteil für die tägliche Versorgung Ihres Vitaminhaushaltes! Wenn Sie gern frisches Obst essen, sollten Sie sich für Obstbäume entscheiden. Welche Obstbäume pflegeleicht und welche besonders ertragreich sind, erfahren Sie im weiteren Text, sowie die wichtigsten Praxis-Tipps.

Apfel-, Birne-, Pflaume- oder Kirschbaum?

Alle Obstbäume bedürfen Platz und einer gewissen Pflege. Ganz ohne, geht es eben nicht. Wichtig sind vor allem die Schnittmaßnahmen, die jeder Baum erhalten sollte. Wer wenig Aufwand haben möchte, sollte sich eher für einen kleinen Obstbaum entscheiden. Eine ideale Alternative ist dabei Säulenobst. Bedenken Sie auch den notwendigen Platz, den ein Baum im Laufe der Jahre durch sein Wachstum benötigt.

Die Blüten eines Baumes müssen befruchtet werden, damit ein Baum Früchte trägt. Die meisten Obstbäume sind selbstunfruchtbar, ihre Blüten können also weder mit den Pollen der gleichen Sorte noch mit denen des eigenen Baums bestäubt werden. Wenn Sie in Ihrer Umgebung große, alte, gesunde und ertragreiche Obstbäume haben, so ist es sinnvoll, sich auch der an Auswahl Ihrer Nachbarn zu orientieren. Dadurch wird die Pflanzung erfolgreich und Sie wissen, dass der Standort geeignet ist. Wenn Sie nur wenig Platz zur Verfügung haben, so finden Sie im Säulenobst eine echte Alternative zu einem groß wachsenden Obstbaum. Säulenobst erhalten Sie mittlerweile für alle am Baum wachsenden Obstsorten. Die Pflege fällt hierbei ebenfalls einfacher aus, weil das Säulenobst in Pflanzenkübeln steht.

Im Herbst haben Sie die beste Pflanzzeit für Apfel-, Birnen-, Pflaumen- sowie Süß- und Sauerkirschenbäume, dass dies alles winterharte Obstbäume sind. Die Bäume haben bei der Herbstpflanzung mehr Zeit, um neue Wurzeln zu bilden, diese hätten Sie bei einer Pflanzung im Frühjahr nicht. Außerdem begünstigt die Herbstpflanzung auch den Austrieb und das Wachstum im ersten Jahr.

Für Naschkatzen eignen sich auch Beerensträucher sehr gut. Diese können, genau wie das Säulenobst, platzsparend kombiniert werden. Auch die freien Flächen zwischen den Obstbäumen können mit den niedrigen Beerensträuchern bepflanzt werden, beispielsweise mit Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und einigen anderen Sorten. Allerdings sollten Sie darauf achten, den Abstand größer zu halten, als beim Säulenobst, da die Sträucher breitflächiger wachsen. Beide Arten lassen sich gut auf einer Fläche kombinieren und anbauen. Die einzige Ausnahme dabei sind die Heidelbeeren, da sie sauren Boden bevorzugen. Aber in einen separaten Kübel gesetzt und mit entsprechender Erde gefüllt und gedüngt, haben Sie auch an dieser Beere Ihre Freude.

Ein wichtiger Tipp

Obst- und Gemüsegärten zu kombinieren wird zwar gern versucht, funktioniert aber nicht ohne Probleme, da die Obstbäume dem Gemüse Wasser und wichtige Nährstoffe entziehen, da sie sehr schnell die Beete durchwurzeln. Wollen Sie also einen sogenannten Mischgarten anlegen, ist es sinnvoll, die Bereiche nach Obst und Gemüse aufzuteilen, oder aber Obstbäume zu verwenden die Kleinwachsend sind. Auch bei den Gemüsesorten sollten Sie darauf achten, dass es dort Pflanzen gibt, die sich nicht unbedingt mit den Obstbäumen vertragen. Beispielsweise sind Sorten wie Spargel, Möhren und Kohl Nährstoffkonkurrenten, wohingegen die Erbse den Boden auflockert und eher wenig Nährstoffe verbraucht.

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