Rose Mainzer Fastnacht: Pflege, düngen & mehr!

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Die Rose Mainzer Fastnacht ist eine ganz besonders schöne Edelrose, die durch ihre zarten Töne und den sanften Duft ein echter Blickfang ist. Die Pflanzen brauchen jedoch auch eine besondere Pflege, damit sie in voller Blüte stehen.

Die Rose Mainzer Fastnacht als Edelrose

Die Rose Mainzer Fastnacht hat sehr viele Namen, viele der Namen basieren auf dem Aussehen der besonderen Edelrose. So ist sie auch als Sissi, Blue Monday oder Tansi bekannt. Es handelt sich bei dieser Art um eine Teerosenhybride, die von Mathias Tantau Junior gezüchtet und im Jahr 1964 veröffentlicht wurde. Die Herkunft der Pflanze ist der Sterling Silver. In der Wuchshöhe kann sie bis zu 1,5 m erreichen. Besonders schön ist die Blütenfarbe, die bei der Rose Mainzer Fastnacht zu sehen ist. Eigentlich ist die Bezeichnung für die Blütenfarbe Blau.

Wer die Rose vor sich hat, der wird jedoch eher von einem Lavendel oder einem Silberlila sprechen. Sie setzen sich aus 40 Blütenblättern zusammen und sind damit ganz besonders kräftig. Ansprechend ist bei der Rose Mainzer Fastnacht auch der Duft. Er ist sehr kräftig, dabei aromatisch, fruchtig und ein wenig säuerlich. Die Rose ist jedoch ganz besonders empfindlich, sowohl Frost als auch Regen können die Pflanze stark schädigen. Dagegen ist sie besonders robust, was Krankheiten angeht.

Wer die Rose vor sich hat, der wird jedoch eher von einem Lavendel oder einem Silberlila sprechen. (#01)

Wer die Rose vor sich hat, der wird jedoch eher von einem Lavendel oder einem Silberlila sprechen. (#01)

Die Pflege der Rose Mainzer Fastnacht

Eine empfindliche Pflanze wie die Rose Mainzer Fastnacht braucht eine gute Pflege und zwar auch dann, wenn sie im Topf steht und im Innenbereich für einen Blickfang sorgen soll. Die Rose mag es gerne sonnig, beim Einpflanzen ist jedoch zu bedenken, dass sie besser nicht in einer Südlage stehen sollte. Hier kann es passieren, dass es der Rose zu warm wird und die Überhitzung für eine Austrocknung sorgt. Ideal ist ein kultivierter Boden, der sehr locker, fast schon sandig ist und gerne mit Humus aufgefüllt werden kann. Eine Anreicherung mit Mist oder Kompost ist ebenfalls eine gute Sache, damit die Rose direkt mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt wird.

Wenn es sehr trocken ist, dann sollte die Mainzer Fastnacht regelmäßig gegossen werden. Es ist jedoch darauf zu verzichten, die Blätter der Rose mit Wasser zu benetzen. Die beste Zeit zum Düngen der Rose ist der Frühling. In dieser Zeit bietet es sich an, mit verrottetem Mist oder auch mit Kompost zu arbeiten. Eine sehr gute Wahl stellt ein Mineraldünger dar. Damit die Rose den Winter gut übersteht, muss sie optimal geschützt werden. In diesem Fall bietet es sich an, eine Erdschicht mit einer Höhe von bis zu 30 cm aufzubauen. Im Frühling erfolgt dann die Kürzung der Rose. Einen besonderen Schutz brauchen wurzelnackte Pflanzen, damit sie Triebe bekommen.

 Es ist sehr selten der Fall, dass die Rose Mainzer Fastnacht durch Schädlinge befallen ist, dennoch gibt es einige Krankheiten, die sich verbreiten können. (#02)

Es ist sehr selten der Fall, dass die Rose Mainzer Fastnacht durch Schädlinge befallen ist, dennoch gibt es einige Krankheiten, die sich verbreiten können. (#02)

Schädlinge oder Krankheiten bei der Rose Mainzer Fastnacht

Die Blüten erstrahlen in einem schönen Violett oder einem Rosablau, die Pflanze selbst wirkt aber dennoch krank? Es ist sehr selten der Fall, dass die Rose Mainzer Fastnacht durch Schädlinge befallen ist, dennoch gibt es einige Krankheiten, die sich verbreiten können. Die Schwarzfleckenkrankheit gehört ebenso dazu wie der Rosenrost oder die Spinnmilbe. Daher ist es wichtig, die Pflanze zu beobachten und schnell mit den passenden Mitteln zu reagieren, wenn sich Schädigungen zeigen. Noch besser ist es, bereits bei der Auswahl der Pflanzen auf gesunde Rosenstöcke zu achten.


Bildnachweis.©Fotolia-Titelbild: E. Schittenhelm -#01: Gisela  -#02: Stefanie Fließ

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Sabrina Müller, geboren 1982 in Berlin, ist inzwischen Mutter von drei Kindern. Eigentlich wollte sie gar nicht so viele Kinder. Nachdem ihre erste Tochter jedoch wirklich pflegeleicht war, haben sich Sabrina und ihr Mann für weitere Kinder entschieden. Konnte ja keiner wissen, dass auf pflegeleicht nicht immer auch wieder pflegeleicht folgt. Nach der ersten Tochter folgten noch ein Mädchen und ein Junge. Ihre Rasselbande füllt Sabrinas Leben derzeit aus. Neben der Betreuung der Kinder engagiert sich Sabrina auch im Kindergarten und näht und bastelt gerne.

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