Staudenbeet: Pflanzplan vom Fachmann

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Staudenbeet Pflanzplan: Ein Beet im Garten bedarf gründlicher Überlegung. An welcher Stelle soll welche Pflanze erstrahlen? Wie kombiniere ich die einzelnen Stauden miteinander? All diese Fragen sollten vor dem Anlegen des Staudenbeets geklärt werden. Hierzu gibt es tolle Pflanzpläne vom Fachmann in unserem Gartenblog!

Staudenbeet Pflanzplan: So wird der Garten perfekt

In unserem Gartenblog „Staudenbeet: Pflanzplan vom Fachmann“ helfen wir mit einfach Beetideen ihrem Garten das gewisse Etwas zu verleihen. Dabei empfiehlt es sich im Vorfeld genau zu überlegen, welche Art von Garten entstehen soll.

Viele Fragen zum Staudengarten müssen geklärt werden. Unter anderem spielt die Größe und Beschaffenheit der Fläche eine wichtige Rolle. Man möchte ja am Ende keinen völlig überwucherten Garten, dem man nicht mehr Herr werden kann. Aus diesem Grund empfehlen Experten einen Pflanzplan.

Dabei sind unterschiedliche Staudenbeet Arten möglich. Es kann zum Beispiel ein schöner rustikaler Stil gewählt oder ein eher modernerer Typ mit klaren Linien gewählt werden. Die Gartenideen sind dabei unbegrenzt. Unterschiedliche Farbkombinationen mit verschiedenen Höhen, um etwas Struktur in das Gartenbild zu bekommen, lassen sich ganz leicht nachpflanzen.

In einem guten Pflanzplan sind unterschiedliche Pflanzen vorgesehen. Es gibt Gerüstbildner, Gruppenstauden und Bodendecker. Besonders wichtig ist auch, dass sich die Eigenschaften der Stauden ergänzen.

Aus diesem Grund ist eine Pflanzmischung vom Fachmann eine tolle Möglichkeit auch als Anfänger ein tolles Staudenbeet zu gestalten. Hierbei wird besonderen Wert darauf gelegt, dass die einzelnen Pflanzen miteinander harmonieren. Sie fühlen sich entsprechend im gleichen Boden, in Sonne oder Halbschatten besonders wohl.

Ein guter Staudenbeet Pflanzplan und die passende Beetidee können ganz leicht von unseren Gartenexperten übernommen werden.

Ein guter Staudenbeet Pflanzplan und die passende Beetidee können ganz leicht von unseren Gartenexperten übernommen werden.

Staudenbeet: Pflanzplan und Beetidee

Natürlich muss man kein Fachmann sein, um den eigenen Garten in etwas ganz Besonderes zu verwandeln. Ein guter Pflanzplan und die passende Beetidee können ganz leicht von unseren Gartenexperten übernommen werden.

Wer freut sich nicht über einen schön blühenden Garten, wenn der Sommer langsam beginnt und die Sonnenstrahlen die Natur zum Leuchten bringen? Im Staudenbeet verstecken sich dann die Bodendecker und blinzen zwischen den größeren Stauden hervor. Ein abgerundetes Bild mit Garten und dem Zuhause entsteht. Große Gruppenstauden und Gerüstbauer blühen in tollen Farben und bilden eine tolle Einheit im Staudenbeet. Genau dann erweist sich der Pflanzplan als gelungen.

Egal, ob erfahrener Gartenprofi oder Gartenneuling, ein Pflanzplan ist auch dafür da, um die Gartenpflege zu vereinfachen. Wer die Stauden so wählt, dass sie ähnliche Eigenschaften haben, kann sein Beet gerne auch im Halbschatten platzieren. Dabei werden alle Pflanzen im gleichen Maße und Abstand gegossen, ohne einzelne zu überwässern oder verdursten zu lassen.

Ein blühendes Staudenbeet muss nicht kompliziert oder zeitaufwändig sein. Mit den einfachsten Mitteln und mit großem oder kleinem Geldbeutel lassen sich tolle Beetideen verwirklichen. Einzelne Akzente bilden sich mit unserem Pflanzplan ganz von alleine und lassen Sie vor Ihrem Bekanntenkreis als absoluten Gartenexperten dastehen.

Aus meiner „Silbermischung“ habe ich fünf attraktive Stauden ausgewählt, die zur modernen Gartengestaltung passen. Dazu Ideen und Gestaltungstipps.

Ganz gezielt wurden von mir diese Stauden ausgewählt. Die Bepflanzung kann man mit weiteren Stauden und Gräsern nachpflanzen, sodass das Beet ein harmonisches Gesamtbild ergibt.

Die Aster „Lady in Black“ (Aster laterifolius) überzeugt mit ihrem locker buschigen Wuchs.

Die Aster „Lady in Black“ (Aster laterifolius) überzeugt mit ihrem locker buschigen Wuchs.

Aster: Die „Lady in Black“

Die Aster „Lady in Black“ (Aster laterifolius) überzeugt mit ihrem locker buschigen Wuchs. Außerdem besitzt die Aster eine dunkle Laubfarbe, die eine Besonderheit in jedem Garten bildet. An den aufrechten, verzweigten Stielen wachsen von September bis in den Oktober hinein duftende Blüten.

Die mehrjährige Pflanze erreicht eine Höhe bis zu 120 cm und eignet sich sehr gut als Gerüstbildnerpflanze im Staudenbeet. Auch als Kübelpflanze wird sie geschätzt. Besonders schön wirkt die „Lady in Black“ im Staudenbeet, wenn sie sich in ihrem ganzen Wuchs entfalten kann. Scharenweise fliegen Bienen und Schmetterlinge die nektarreichen Blüten an, die im Herbst oft noch die einzige Nahrungsquelle sind.

Als Standort bevorzugt die Aster einen Platz im Halbschatten. Normaler, lockerer Boden reicht der Aster vollkommen aus. Gepflanzt wird vorzugsweise im Frühjahr und die Teilung der Pflanze sollte alle 2-3 Jahre ebenfalls im Frühjahr erfolgen. Dann wächst sie besser an. Dabei schwache Wurzeln und Triebe entfernen. Die Teilung fördert den Wuchs und die Blühkraft.

Weitere Pflegemaßnahmen:

  • Die Aster ist winterhart
  • Bodennaher Rückschnitt nach der Blüte. Eine interessante Struktur im Beet zeigt die Aster im Winter. Dann immer erst im Frühjahr abschneiden
  • Düngen bei der Pflanzung, eingewachsene Exemplare im Frühjahr beim Austrieb mit Kompost oder organischem Dünger
  • Gründlich und durchdringend gießen, dafür seltener. Dadurch wachsen die Wurzeln tiefer und überstehen Trockenperioden besser. Zwischendurch die Erde abtrocknen lassen
Die Taglilie (Hemerocallis) besticht mit ihren oft mehrfarbigen, stern- bis glockenförmigen Blüten.

Die Taglilie (Hemerocallis) besticht mit ihren oft mehrfarbigen, stern- bis glockenförmigen Blüten.

Taglilie: Leuchtende Blütenglocken im Staudenbeet

Die Taglilie (Hemerocallis) besticht mit ihren oft mehrfarbigen, stern- bis glockenförmigen Blüten. Die Blüten der Taglilie beginnen sich ab Ende Mai zu öffnen und die Pflanze blüht fast den ganzen Sommer über. Die parallelnervigen, länglichen Blätter sind hellgrün und bilden dadurch einen tollen Kontrast im Staudenbeet. Sie können je nach Sorte zwischen 20 und 120 Zentimeter lang werden.

Die Blütenstängel sind lang und dünn, meist etwas gebogen und stehen über dem Laub. Damit schaffen sie außerdem Struktur im Garten und füllen kleine Lücken in der Pflanzung ganz von selbst auf. Taglilien sind langlebig, äußerst pflegeleicht und sehr anpassungsfähig.

Die Hemerocallis mag einen leicht feuchten Boden und fühlt sich sowohl in der Sonne, als auch im Halbschatten sehr wohl. Besondere Bodenansprüche haben die Stauden nicht. Ein normaler, durchlässiger Boden reicht der Taglilie vollkommen aus.

Weitere Pflegemaßnahmen:

  • Pflanzung von April bis Oktober möglich
  • Beim Einpflanzen den Boden mit Kompost verbessern und anschließend einmal durchdringend wässern
  • Bei anhaltender Trockenheit rechtzeitig gießen
  • Eine Regelmäßige Teilung ist zwar möglich, allerdings nicht notwendig
  • Horste gelegentlich im Frühjahr verkleinern
Die Kornblumenaster (Stokesia laevis) ist eine winterharte und pflegeleichte Pflanze.

Die Kornblumenaster (Stokesia laevis) ist eine winterharte und pflegeleichte Pflanze.

Kornblumenaster: Violettes Blütenmeer

Die Kornblumenaster (Stokesia laevis) ist eine winterharte und pflegeleichte Pflanze. Sie ist außerdem von hohem Wert im Staudengarten, da sie sehr ergiebig vom Hochsommer bis in den Herbst hinein blüht. Als Teil der Familie der Korbblütler leuchten in der Zeit von August bis Oktober die hellen Blüten in weiß bis violett auf den etwa 50 cm hohen Stängeln.

Ihren Namen haben sie der Blütenform zu verdanken. Die Blüten der Stokesia laevis erinnern nämlich an die einer üppigen Kornblume. Die Kornblumenaster eignet sich nicht nur als Tipp für die Gestaltung im Staudenbeet, sondern kann auch als schöne Schnittblume für den Sommerstrauß genutzt werden.

Die Kornblumenaster (Stokesia laevis) bevorzugt einen windgeschützen, voll- bis halbsonnigen Standort. Die Staude sollte in leicht durchlässigem Boden gepflanzt werden und verträgt Sand oder Lehm sehr gut. Zur Pflanzung im Frühling oder Herbst sollte der Boden zusätzlich mit Dünger angereichert werden.

Weitere Pflegemaßnahmen:

  • Verblühte Stängel sollten regelmäßig abgeschnitten werden
  • Im zweiten Frühjahr mit Volldünger düngen, anschließend ist keine Düngung mehr nötig
  • Zur Vermehrung werden die Wurzelstöcke im zeitigen Frühjahr oder im Herbst geteilt
Die aufrecht wachsende und horstbildende Spornblume „Albus“ (Centranthus ruber) verschönert mit ihren üppigen Blütenrispen.

Die aufrecht wachsende und horstbildende Spornblume „Albus“ (Centranthus ruber) verschönert mit ihren üppigen Blütenrispen.

Spornblume: Allround Talent mit Grazie

Die aufrecht wachsende und horstbildende Spornblume „Albus“ (Centranthus ruber) verschönert mit ihren üppigen Blütenrispen von Juni bis September jedes Staudenbeet. Mit ihrer Höhe von etwa 60 cm füllt sie im Beet als Streu- bzw. Ergänzungspflanze Lücken auf und ergänzt sich harmonisch mit anderen weißen Stauden.

Auch mit blauen Stauden, Gräsern und Rosen überzeugt sie spielerisch. Durch ihre natürliche Wirkung passt die Spornblume, in kleine Gruppen gepflanzt, sehr gut in einen ländlichen Gartenstil. Die zahlreichen kleinen Blüten sind bei Bienen und Schmetterlingen überaus beliebt.

Die weiße Spornblume bevorzugt einen sonnigen, geschützten Standort in gut durchlässigem, leicht kalkhaltigem und nicht zu nassem Boden. Gepflanzt wird sie im Frühjahr oder Spätsommer. In der Pflege ist diese Staude anspruchslos. Allerdings sät sie sich gerne selbst aus. Um dies zu vermeiden, sollten die Blütenrispen nach der Blüte zurückgeschnitten werden. Oft ergibt sich dann eine kleinere Nachblüte.

Weitere Pflegemaßnahmen:

  • Bei der Pflanzung und im Frühjahr beim Neuaustrieb mäßige Düngergaben.
  • Wenig gießen, nur in längeren Trockenperioden mehr wässern. Staunässe vermeiden!
  • Die Staude im Herbst oder Frühjahr bodennah abschneiden.
  • Ältere Stauden fallen gerne auseinander, deshalb alle 3-4 Jahre teilen.
  • Die Spornblume vermehrt sich zuverlässig durch Selbstaussaat.
  • Teilung älterer Pflanzen auch im Herbst möglich. Als Pfahlwurzler kann es jedoch sein, dass Teilstücke nicht richtig anwachsen.
Wie eine Wolke schweben die Blüten der Johanniswolke (Aconognon plymorphum) über der Pflanzung.

Wie eine Wolke schweben die Blüten der Johanniswolke (Aconognon plymorphum) über der Pflanzung.

Johanniswolke (Aconogonon)

Sein Name ist Programm: Wie eine Wolke schweben die Blüten der Johanniswolke (Aconognon plymorphum) über der Pflanzung. Die außergewöhnliche Pflanzung besitzt imposante weiße Blütenstände, die in dieser Form wahrhaft einzigartig sind. Die Johanniswolke wirkt alleine schon imposant, unterstreicht allerdings auch seine Pflanzpartner gekonnt.

Die Blütezeit der Staude beginnt im Juni und endet im August. Die Blütenrispen verfärben sich kurz vor dem Verblühen in ein leichtes Rosa und geben selbst dabei noch einen schönen Kontrast für das Staudenbeet ab. Sie stehen über breiten, gelb grünen Blättern. Bei der Gartenplanung sollte darauf geachtet werden, dass die Johanniswolke in die Breite wächst und eine Höhe bis zu 170 cm erreichen kann.

An einem sonnigen bis halbschattigen Standort fühlt sich die Aconognon plymorphum am wohlsten. Gegenüber dem Boden ist die Staude anspruchslos. Auch Gartenneulinge kommen mit der Johanniswolke zurecht.

Weitere Pflegemaßnahmen:

  • Gleich nach dem Verblühen über dem ersten Blattpaar zurück schneiden
  • Dadurch entsteht eine Nachblüte
  • Lediglich vor Winternässe und Staunässe schützen
  • Leicht windgeschützt anpflanzen

Bildnachweis: © alle Bilder staudenmix.de

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Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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