Gartengestaltung: 3 tolle Beispiele

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Gartengestaltung: 3 tolle Beispiele: Interessante Gartenideen für die Bepflanzung des Gartens, damit er für alle zur Wohlfühloase wird

Gartengestaltung: 3 tolle Beispiele: Ideen für Vorgarten, Kiesgarten und Sitzecke

In dem Blog „Gartengestaltung: 3 tolle Beispiele“ zeigt unser Gartenexperte an Hand einiger Beispiele interessante Gestaltungsideen und wie man sie umsetzen kann. So muss ein Vorgarten – ob groß oder klein – trotz zahlreicher negativer Beispiele nicht trist oder zugepflastert aussehen. Er sollte ein Stück Natur sein, das Sie täglich neu erleben und mit einer geschickten Gartengestaltung und Bepflanzung heißt er Bewohner und Gäste herzlich willkommen.

Je nach persönlichem Gartenstil kann er modern, ländlich, formal, schlicht oder repräsentativ gestaltet werden. Beliebt ist auch der Kiesgarten, doch aus ökologischer Sicht sollte diese Fläche nicht zu groß sein. Mit interessanten Gartenideen lässt er sich jedoch harmonisch in die Gartengestaltung integrieren und bepflanzen.

Ein Muss in jedem Garten ist die gemütliche Sitzecke, denn sonnige Tage möchte man im Freien genießen. Meist befindet sich diese auf der Terrasse. In größeren Gärten besteht jedoch auch die Möglichkeit, bei der Gartengestaltung eine zweite Sitzmöglichkeit im Schatten unter Bäumen oder sonstigem lauschigen Plätzchen anzulegen. Hohe Pflanzen, Hecken, Sträucher, Stauden, Kletterpflanzen oder Sichtschutzwände schützen dabei vor neugierigen Blicken. Ein Pavillon oder eine Pergola eignen sich ebenfalls als bequeme und abgeschirmte Sitzecke. Auch für Sitzmöglichkeiten gibt es schöne Beispiele, die Sie bei der Gartengestaltung einbauen und so Ihren Garten genießen können.

Mit interessanten Gartenideen lässt er sich jedoch harmonisch in die Gartengestaltung integrieren und bepflanzen.

Mit interessanten Gartenideen lässt er sich jedoch harmonisch in die Gartengestaltung integrieren und bepflanzen.

Gartengestaltung: 3 tolle Beispiele: Gestaltungsideen zur Bepflanzung

Damit er Vorgarten das ganze Jahr attraktiv wirkt, sollte seine Bepflanzung gut durchdacht werden. Dabei muss man bei dieser Gartengestaltung funktionale Aspekte wie Wege, Platz für Fahrräder und Mülltonnen berücksichtigen. Ebenso sollte der Stil des Vorgartens zum Haus passen.

Ideal sind klein bleibende Bäume, Laub abwerfende Blühsträucher, niedere Hecken die den Weg säumen oder immergrüne Gehölze wie etwa Rhododendron und Azaleen, ergänzt durch Blattschmuckstauden, Kleinstrauchrosen oder einzelne Solitärstauden oder -gräser. Je nachdem welche Größe der Vorgarten hat, können die Pflanzen mit einem Rasen kombiniert werden. Auch ein kleiner Kiesgarten mit Gräsern und Stauden wie etwa Sonnenhut, Fetthenne oder Storchschnabel lassen sich gut in die Gartengestaltung integrieren.

Immer öfter sieht man im Vorgarten wenig schöne Beispiele von „pflegearmen Kiesbeeten“ mit ein paar mageren Pflänzchen, die weder Mensch noch Tier erfreuen. Bei dieser Art von Gartengestaltung sind eine attraktive Bepflanzung und unterschiedliche Steingrößen besonders wichtig, nur dann wirkt ein Kiesgarten optimal. Beispiele für eine attraktive Bepflanzung sind niedere Steingartenpflanzen, Gräser, Lavendel, Bodendeckerrosen, Storchschnabel, Schafgarbe und Sonnenröschen.

Zu jeder Gartengestaltung gehört ein gemütlicher Sitzplatz. Sei es auf der Terrasse, im Schatten von Bäumen, am Teich oder zwischen duftenden Rosen und anderen Pflanzen und natürlich vor neugierigen Blicken geschützt. Soll es eine dauerhafter Sitzecke im Grünen sein, ist er idealerweise mit Platten ausgelegt oder gepflastert, damit die Gartenmöbel stabil stehen. Ein Ambiente zum Wohlfühlen vermitteln bequeme Gartenmöbel, Kübel- und Topfpflanzen, individuelle Accessoires und eine angenehme Beleuchtung.

Informationen zu den fünf Stauden aus meiner Pflanzliste „Silber“

Diese Stauden aus meiner Pflanzliste „Silber“ habe ich bewusst ausgewählt und möchte Ihnen dazu Tipps, Anregungen und Beispiele zur Pflanzung geben.

Die purpurne Aster ist ein tolles Beispiel für die kreative Gartengestaltung.

Die purpurne Aster ist ein tolles Beispiel für die kreative Gartengestaltung.

Aster: Duftend und überreich blühend

Die Aster lateriflorus var. Horizontalis ist mit ihrem aufrechten Wuchs und den waagrechten Zweigen einzigartig unter allen Aster Stauden. Besonders reizvoll sind die kleinen, überreich blühenden blauvioletten Sternblüten, die von September bis Oktober die ganze Staude überziehen. Mit ihrer Höhe von etwa 70 cm gilt sie als Gerüstbildnerpflanze und passt bei der Gartengestaltung sehr gut in den hinteren Teil der Beete.

Schöne Beispiele als Pflanzpartner sind weißer Sonnenhut, weiße Spornblume, violetter Ziersalbei und Gräser. Besonders attraktiv wirkt die Aster im Bauerngarten, aber auch als Kübelpflanze auf der Terrasse zieht sie alle Blicke auf sich. Die nektarreichen Blüten dieser Aster sind bei Bienen und Schmetterlingen sehr beliebt.

Die horstig wachsende Aster gedeiht am besten an einem sonnigen Standort mit gut durchlässigem, nährstoffreichem Boden. Ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr. Die Teilung der Staude alle 2-3 Jahre, sollte ebenfalls im Frühjahr erfolgen. Dadurch werden Wuchs und Blühkraft wieder gefördert.

Außerdem zu beachten:

  • Die Aster ist mehrjährig und winterhart.
  • Bodennaher Rückschnitt im Herbst nach der Blüte. Die Staude kann auch über den Winter stehen bleiben, sie zeigt bei Reif und Schnee eine interessante Struktur. Dann erst im Frühjahr vor dem Neuaustrieb abschneiden.
  • Düngen bei der Pflanzung mit Kompost oder organischem Dünger, bestehende Pflanzungen im Frühjahr beim Austrieb düngen.
  • Regelmäßig gießen, ohne Staunässe.
Gartengestaltung: Ein Beispiel für tolle Gartenideen ist der Sonnenhut.

Gartengestaltung: Ein Beispiel für tolle Gartenideen ist der Sonnenhut.

Sonnenhut: Ein Blickfang im Beet

Der Sonnenhut „Alba“ (Echinacea purpurea) wird mit seinen weißen Zungenblüten und den hochgewölbten, bräunlich-grünen Körbchen in der Mitte zum interessanten Blickfang in jedem Beet. Er wird etwa 70 cm hoch, blüht von Juli-September und zählt damit zu den ausdauernden Sommerblühern.

Bei der Gartengestaltung harmoniert der weiße Sonnenhut sehr gut mit Gräsern, Fetthenne, Katzenminze oder mit dem weißfilzigen Laub von Ziest. Beliebt ist er als Staude im Bauern- und im Kiesgarten, aber auch als Topfpflanze auf Terrasse und Balkon zeigt der Sonnenhut seine ausdauernden Blüten. Diese sind bei Bienen und Schmetterlingen überaus beliebt.

An einem sonnigen Standort in nährstoffreichem, gut durchlässigem Boden fühlt sich der Sonnenhut am wohlsten. Er übersteht auch heiße Sommer und längere Trockenperioden problemlos, allerdings sollte die Erde nicht ganz austrocknen. Keine Staunässe! Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr. Herbstpflanzungen sind ebenfalls möglich, dann ist leichter Winterschutz ratsam.

Außerdem zu beachten:

  • Bei der Pflanzung und im Frühjahr beim Neuaustrieb eine Gabe Kompost oder organischen Dünger.
  • Mäßig gießen, keine Staunässe.
  • Im Herbst nach der Blüte bodennah abschneiden. Samenstände können auch den Winter über stehen bleiben, dann im Frühjahr abschneiden.
  • Die Staude ist winterhart und mehrjährig.
  • Zur Vermehrung kann die Staude alle 3-4 Jahre geteilt werden. Die Blühfreudigkeit wird dadurch ebenfalls gefördert.
  • Sehr gut als Schnitt- und Trockenblume geeignet.
Der Storchenschnabel in seinen Weiß- oder Violetttönen bildet das ideale Beispiel für tolle Gartengestaltung.

Der Storchenschnabel in seinen Weiß- oder Violetttönen bildet das ideale Beispiel für tolle Gartengestaltung.

Storchschnabel: Pflegeleichter und langblühender Sommerbegleiter

Der reichblühende, strahlend weiße Flor des Storchschnabels „Album“ (Geranium sanguineum) überzieht vom Mai bis September ganze Beetflächen. Er ist etwa 25 cm hoch und damit der perfekte Bodendecker an Hängen, in Steingärten und auf Mauerkronen. Ebenso schön wirkt er als Beeten Bepflanzung oder in großen Pflanzgefäßen.

Beispiele als harmonische Pflanzpartner sind Gräser, weißer Sonnenhut, violetter Ziersalbei und Katzenminze, aber auch Taglilie und Fetthenne. Im Herbst färbt sich das dunkelgrüne Laub wunderbar gelb und ist damit nach der Blüte, zusammen mit den Fruchtständen, eine weitere Zierde. Mit seiner üppigen Blütenpracht zieht der Storchschnabel „Album“ scharenweise Bienen an.

Der mehrjährige, winterharte Storchenschnabel ist robust und in der Pflege unkompliziert. Er liebt sonnig-warme bis leicht halbschattige Standorte und einen gut durchlässigen, mäßig nährstoffreichen und eher trockenen Boden. Bester Pflanztermin ist das Frühjahr, Topfware kann jedoch das ganze Jahr über bei frostfreiem Boden gepflanzt werden. Bei sonnigem Wetter die frisch gesetzten Pflanzen ausreichend gießen.

Außerdem beachten:

  • Bei der Pflanzung und im Frühjahr beim Neuaustrieb mit Kompost oder organischem Dünger versorgen.
  • Nur mäßig gießen, keine Staunässe.
  • Nach dem Abblühen leicht zurückschneiden.
  • Der horstig wachsende Storchschnabel lässt sich durch Teilung vermehren. Er ist jedoch langlebig und muss nicht regelmäßig geteilt werden.
  • Er ist schneckenunempfindlich.
Sonnenröschen: Die Beispiele für die besondere Gartengestaltung sind unbegrenzt.

Sonnenröschen: Die Beispiele für die besondere Gartengestaltung sind unbegrenzt.

Sonnenröschen: Weiße Blüten über silbrigem Laub

Übersät mit reinweißen Blüten über silbergrauem Laub ist das Sonnenröschen „Eisbär“ (Helianthemum Hybride) eine besonders attraktive Pflanze zur Gartengestaltung. Mit einer Höhe von 20 cm zeigt es sich als der ideale Bodendecker an Beeträndern, im Stein- und Kiesgarten, auf Mauern und auch in großen Pflanzgefäßen wirkt es äußerst reizvoll. Mit seiner Blütezeit von Mai bis Juli ist es für Glockenblumen, Schwertlilien, Katzenminze und Ziersalbei ein gut passender Begleiter. Die weißen Schalenblüten des Sonnenröschens öffnen sich nur bei schönem Wetter und sind dann für zahlreiche Insekten eine gegehrte Nektarquelle.

Wie der Name schon andeutet, liebt die kleine Staude einen sonnigen Standort mit nährstoffreichem, gut durchlässigem und eher trockenem Boden. Gepflanzt werden kann im Frühjahr oder im Herbst. Die Triebe des Sonnenröschens verholzen leicht und breiten sich flach aus.

Bei der Pflege beachten:

  • Bei der Pflanzung und beim Neuaustrieb im Frühjahr mit Kompost oder organischem Dünger versorgen.
  • Nur mäßig gießen, verträgt Trockenheit relativ gut.
  • Mehrjährig und winterhart.
  • Das immergrüne Laub an den Trieben braucht im Winter eine leichte Schutzabdeckung mit Reisig.
  • Die Triebe im Sommer nach der Blüte zurückschneiden, dies fördert die Vitalität der Pflanze.
  • Verblühtes regelmäßig entfernen, dadurch verlängert sich die Blütezeit.
  • Vermehrung durch Teilung im Frühjahr oder Herbst.
Die Blütenrispen der weißen oder roten Spornblume ergänzen die Gartengestaltung.

Die Blütenrispen der weißen oder roten Spornblume ergänzen die Gartengestaltung.

Spornblume: Lang blühende, üppige Blütenrispen

Die aufrecht wachsende und horstbildende Spornblume „Albus“ (Centranthus ruber) verschönert mit ihren üppigen Blütenrispen von Juni bis September jedes Staudenbeet. Mit ihrer Höhe von etwa 60 cm füllt sie im Beet als Streu- bzw. Ergänzungspflanze Lücken auf und ergänzt sich harmonisch mit anderen weißen Stauden, aber auch mit blauen Stauden, Gräsern und Rosen. Durch ihre natürliche Wirkung passt die Spornblume, in kleine Gruppen gepflanzt, sehr gut in einen ländlichen Gartenstil. Die zahlreichen kleinen Blüten sind bei Bienen und Schmetterlingen überaus beliebt.

Die weiße Spornblume bevorzugt einen sonnigen, geschützten Standort in gut durchlässigem, leicht kalkhaltigem und nicht zu nassem Boden. Gepflanzt wird sie im Frühjahr oder Spätsommer. In der Pflege ist diese Staude anspruchslos. Allerdings sät sie sich gerne selbst aus. Um dies zu vermeiden, sollten die Blütenrispen nach der Blüte zurückgeschnitten werden. Oft ergibt sich dann eine kleinere Nachblüte.

Weitere Pflegemaßnahmen:

  • Bei der Pflanzung und im Frühjahr beim Neuaustrieb mäßige Düngergaben.
  • Wenig gießen, nur in längeren Trockenperioden mehr wässern. Staunässe vermeiden!
  • Die Staude im Herbst oder Frühjahr bodennah abschneiden.
  • Ältere Stauden fallen gerne auseinander, deshalb alle 3-4 Jahre teilen.
  • Die Spornblume vermehrt sich zuverlässig durch Selbstaussaat.
  • Teilung älterer Pflanzen auch im Herbst möglich. Als Pfahlwurzler kann es jedoch sein, dass Teilstücke nicht richtig anwachsen.

Bildnachweis: ©staudenmix.de

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Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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