Wohin mit zu viel Regenwasser?

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Bei starken Regenfällen kann es passieren, dass das Regenwasser nicht schnell genug versickern kann, weil die Erde an der Oberfläche bereits mit Wasser gesättigt ist. Die Ursache liegt darin, dass man zwar regelmäßig die oberste Bodenschicht umgräbt, doch die darunter liegenden Schichten werden in der Regel nicht erreicht.

Besonders in Neubaugebieten, wo der Boden oft von den Baumaschinen verdichtet ist, kann dies bei Regen zum Problem werden, da das Wasser nicht schnell genug versickern kann.

Die Lösung für diese Problem heißt Rigolen.

Rigolen ist eine spezielle Umgrabetechnik, bei der der Boden nicht nur einen Spaten tief umgegraben wird, sondern auf eine Tiefe von zwei Spatenblättern. Jeder, der schon einmal einen Graten umgegraben hat, bekommt bei dem bloßen Gedanken schon Schweißperlen auf der Stirn. Doch die Mehrarbeit lohnt sich und kann im Laufe des Jahres viel Zeit bei der Beseitigung des Unkrauts einsparen.

Wie wendet man die Technik des Rigolen in der Praxis an?

Zuerst wird ein zwei Spatenblatt tiefer Graben ausgehoben. Der Aushub wird auf der Seite deponiert, die nicht umgegraben werden soll. Nun trägt man in dem nächsten Abschnitt die Vegetationsschicht ab und wirft diese kopfüber in den nächsten Graben. Grassoden sollten dabei mit dem Spaten zerstochen werden, damit diese besser verrotten können und keine wasserundurchlässige Schicht bilden. Anschließend nimmt man sich die nächste Schicht vor und legt diese wieder auf dem ersten Abschnitt ab. Auf diese Weise wird praktisch der Boden von unten nach oben gedreht. Der letzte Graben wird mit dem Aushub aus dem ersten Graben verschlossen. Danach ist das Rigolen abgeschlossen. Zusätzlich kann man einen zusätzlichen Rigoletto Sickerschacht zu Hilfe nehmen, die unter http://www.auer-packaging.de/de/sickerschacht-rigoletto_62.html angeboten werden.

Bedingt durch das Rigolen, gelangt die mit Unkrautsamen durchsetzte Oberschicht nach ganz unten im Garten und die unkrautfreie Schicht nach oben.

Zusätzlich kann Regenwasser viel schneller versickern und es entsteht keine Staunässe im Boden, die den Pflanzen schaden könnte.

Über den Autor

Iris Martin

Iris Martin, Jahrgang bleibt ein gut gehütetes Geheimnis, ist Mutter zweier Kinder. Rabauke 1 und Rabauke 2 sind Wunschkinder ersten Grades, treiben ihre Eltern regelmäßig an den Rand der Verzweiflung und wissen sie von dort mit einem lieblichen Augenaufschlag wieder wegzuholen. Iris ist derzeit mit ihren beiden Jungs zu Hause, genießt das Leben als Vollzeitmami und hält das Chaos so im Rahmen. Neuen Herausforderungen stellt sie sich dabei gerne – immer gut gewappnet mit dem Wissen, das nur aktiv agierende Eltern haben können.

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