Bambus als Kübelpflanze: Was gilt es zu beachten?

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Der Bambus als Kübelpflanze erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Nicht nur im heimischen Garten kommt er zum Einsatz, viele haben ihn auch schon als Sichtschutz entdeckt und trennen damit gezielt einzelne Bereiche von anderen ab. Bei der Pflege müssen aber einige Dinge beachtet werden.

Bambus als Kübelpflanze: Mit diesen Arten klappt’s!

Zunächst müssen beim Bambus als Kübelpflanze die richtigen Arten gewählt werden. Längst nicht alle Bambuspflanzen eignen sich für einen solchen Zweck. Besonders zu empfehlen sind Gruppen der Fargesien, da diese keine Ausläufer bilden und so die Größe eines Kübels nicht in wenigen Monaten sprengen. Dennoch wird auch hier eine gewisse Größe benötigt. Da Bambus in jedem Fall sehr schnell wächst, ist schon zu Beginn ein möglichst großes Gefäß zu wählen, wenigstens 50 cm Durchmesser sollten gegeben sein. Mit viel Aufwand und der richtigen Pflege lassen sich auch Bambuspflanzen mit Wurzelausläufern als Kübelpflanze halten, dann sind aber mindestens 80 cm Durchmesser beim Kübel notwendig.

Wer die Pflanzen einfach nur im Garten haben möchte, kann darauf verzichten. (#01)

Wer die Pflanzen einfach nur im Garten haben möchte, kann darauf verzichten. (#01)

Bambus als Kübelpflanze: Auf die Pflege kommt es an!

Wer Bambus als Kübelpflanze mal eben als schicken Sichtschutz verwenden möchte, sollte sich von diesem Gedanken verabschieden. Die Pflanzen benötigen viel Aufmerksamkeit und Pflege, damit sie gut und gesund wachsen können. Dazu gehört natürlich genügend Wasser sowie regelmäßiges Düngen. Darüber hinaus ist regelmäßiges Schneiden notwendig, damit der Bambus in seiner typisch asiatischen Form wächst. Generell benötigt Bambus als Kübelpflanze also etwas mehr Aufmerksamkeit als dies bei der normalen Zucht der Fall wäre. Noch dazu fallen die Ergebnisse weniger imposant aus. Die meisten Arten von Bambus wachsen im Kübel deutlich weniger als sonst. Während einige Arten von Bambus im Garten bis zu 6 Meter in die Höhe schießen, sind im Kübel 4 Meter das Maximum.

Bambus als Kübelpflanze: Was sind die Vorteile?

Der hohe Aufwand und die scheinbar geringen Erträge lassen sie Frage aufkommen, ob Bambuspflanzen im Kübel überhaupt eine Daseinsberechtigung haben. Wer die Pflanzen einfach nur im Garten haben möchte, kann darauf verzichten. Allerdings bieten viele Sorten es an, sie als Sichtschutz zu verwenden. Als Kübelppflanze ist das an jedem Ort möglich, auch wenn mal keine Erde vorhanden ist. Genau hier spielen die Pflanzen dann auch ihre Stärken aus und das viele Wasser sowie die harte Arbeit lohnt sich. Mit etwas Phantasie lassen sich selbst kleine Gärten damit sehr eindrucksvoll gestalten. Als Kübelppflanze hinterlassen viele Sorten außerdem auch außerhalb des Gartens eine gute Figur, etwa als Sichtschutz in Innenräumen oder sogar als stylishes Element in der Dekoration eines Restaurants. Der Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt bei Sorten, die keine Ausläufer bilden. Eine Kübelppflanze ohne Ausläufer bedarf zwar immer noch viel Aufmerksamkeit und einer regelmäßigen Versorgung mit Wasser sowie Dünger, bietet dafür aber mehr Möglichkeiten als die meisten anderen Pflanzenarten im Kübel. Es lohnt sich also in jedem Fall, dem Bambus als Kübelpflanze eine Chance zu geben und es einfach selbst auszuprobieren!


Bildnachweis:© Fotolizenz-Titelbild: Delphotostock-#01: doji1989

Über den Autor

Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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